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Freitag, 1. Januar 2016

Dezember-Top

Nachdem ich das November-Top ausgelassen habe, war gerade noch Zeit, das Dezember Top zu nähen. Ein paar Stunden brauchte ich nur dafür.


Es ist das Shirt 'Elaine' von Pattydoo, den es auch in großen Größen gibt. Dazu ist noch ein Nähvideo auf der website und auf youtube zu finden. Der Stoff ist ein schöner weiher Interlock-Jersey aus Baumwolle, der schon seit Jahren bei mir liegt. Leider hat der Stoff nicht mehr für lange Ärmel gereicht.
Von der Passform bin ich nicht so begeistert, unter der linken Achsel ist zuviel Stoff! Auf dem Foto von pattydoo sieht es aber genauso aus. 


Oberhalb der Brust habe ich eine viel kleinere Größe; das nächste Mal werde ich das beachten. 
Als Alltagsshirt ist es OK.

Hier findet Ihr noch weitere Dezember-Oberteile.


Weil ich im Juli zwei Blusen genäht habe, aber im November keins, komme ich auch auf 12 Oberteile:

Sonntag, 1. November 2015

12 Tops-Challenge im Oktober

Herbstzeit ist Cardiganzeit, ich kann mich noch nicht von sommerlichen T-Shirts trennen, aber es ist zu kalt um mit kurzen Ämeln herumzulaufen.
Im Netz fand ich schon vor einiger Zeit den Scarf Neck Cardigan von Swoon Patterns, der kostenlos heruntergeladen werden kann. 


Mir gefallen an dieser Jacke besonders die Wiener Nähte, die verhindern dass die Vorderteile auf dem Busen abrutschen und seitlich hängen. 
Der Strickstoff in schwarz-petrol-hellgrau passt wunderbar zu meiner Garderobe.
Der Schalkragen ist besonders breit, deshalb dachte ich, es sei praktisch, die Außenkante oben nach innen zu klappen und am hinteren Halsausschnitt festzunähen. Daraus entstand ein ziemliches Gewurschtel, wie man am Bild oben an der linken seite sehen kann.Trotzdem gefällt er mir gut und ich habe ihn schon öfter getragen - er war schon Anfang Oktober fertig.



 Bei Constance findet Ihr weitere Oktober-Oberteile.

Freitag, 2. Oktober 2015

12 Tops-Challenge September

Diesmal habe ich einen Hemdblusenschnitt ausprobiert. Den Stoff - ein schöner Baumwoll-Mix mit Ausbrenner und Punkten - hatte ich schon länger liegen.

Hemdblusen kann ich immer gebrauchen, deshalb suchte ich nach einem passenden Schnitt, der nicht zu lang ist (weil ich klein bin) und nicht zu gerade und zu weit wie im Boyfriend-Stil.
Der Schnitt, den ich ausprobierte, ist dieser hier:

Die Brusttaschen ließ ich weg. Dazu nähte ich noch Ärmelbündchen an, weil die weiten Ärmelenden an meinen dünnen Unterarmen blöd aussahen.
Im Vertrauen auf meine Kenntnis von Burda-Schnitten machte ich meine üblichen Änderungen und schnitt den Stoff zu. Trotzdem wurde die Bluse zu eng. Ich sollte jedes Mal ein Musterstück nähen!! An den Seiten musste ich einen Keil einnähen, aber man sieht es kaum. Trotzdem fand ich es sehr ärgerlich! 
Außerdem passierte mir beim bügeln dies hier:


Das Bügelbrett hatte ich gerade frisch bezogen! Beim Vorwaschen ist nichts verfärbt, der Poly-Anteil im Stoff scheint doch recht hoch zu sein. Aufpassen werde ich müssen, wenn ich die Bluse mit anderen Sachen wasche!

Das Schnittmuster ist schon angepasst, also auf ein Neues!

Was die anderen Challenge-Teilnehmerinnen genäht haben seht Ihr hier bei Constance.

Freitag, 4. September 2015

Das August-Oberteil

Ziemlich spät bin ich diesmal dran, dabei ist das Top doch schon lange fertig!
Aber hier isses:
eigentlich recht unspektakulär, ein gerades Top mit Passe. Von hinten sieht es fast gleich aus, nur der Halsausschnitt ist höher.
Der Weg zu diesem Shirt war ein wenig krumm. Eigentlich sollte es ein Fledermausshirt mit 3/4 Ärmeln werden. Das Schnittmuster nahm ich von einem vorhandenen gekauften Shirt ab, das gut passt.. Dazu legte ich auf meinen Zuschneidetisch Styroporplatten (gibt's billig im Baumarkt), darauf dann ein Blatt Schnittmusterpapier und darauf den Pulli. Mit dem Kopierrädchen fuhr ich die äußeren Konturen ab, die Ärmelnähte prickelte ich mit einer Nähnadel durch, wie wir das im Kindergarten gelernt haben. Das Rädchen auf dem Shirt zu verwenden war mir zu heikel, vielleicht wäre was kaputt gegangen.

Soweit so gut, dann kam das Dilemma: Der grüne Baumwolljersey reichte nicht für einen ganzen Pullover! Also musste eine alternative Lösung her. Ein Rest schwarzen Baumwolljerseys war die Rettung. Das auskopierte Schnittmuster wurde von Ärmel zu Ärmel mit einer Passe im Bogen versehen. Jetzt war ausreichend Stoff vorhanden.


Geschnitten - genäht - fertig !  ????


Oh nee, viel zu weit! Der Halsausschnitt sieht auch furchtbar aus und dann diese Ärmel! Die Ärmel hätte ich höher ansetzen müssen, die schwarze Passe war viel zu wuchtig! Also nahm ich mir das Teil nochmal vor, schnitt die Ärmel ab, kürzte die Passe an der Schulternaht und am Armausschnitt und machte das ganze Shirt schmaler. Hals- und Armausschnitt versäuberte ich mit Belegen aus dem schwarzen Jersey.
Dann flog das ganze Ding nochmal in die Waschmaschine und anschließend in den Wäschetrockner. 
Der Stoff hat das gut überlebt. Jetzt sitzt es besser und gefällt mir gut. Das Shirt ist an der Seite nicht gerafft, wahrscheinlich habe ich es etwas hochgezogen. Der untere Saum ist hinten länger als vorne.

Bei Constance auf Santa Lucia Patterns könnt Ihr weitere August-Tops sehen.

Mittwoch, 5. August 2015

12 Tops - Challenge: Original und Fälschung

Als Anfang des Jahres in vielen Blogs von "La Maison Victor" die Rede war, wurde ich sehr neugierig. Dieses Heft wollte ich auch!! Leider hatte ich keine Zeit, die Bahnhöfe abzuklappern, deshalb blieb es erstmal bei dem Wunsch. Das Heft via Internet zu bestellen gestaltete sich auch schwierig, weil mein Anti-Viren-Programm die Seite des Magazins als gefährlich einstufte und nicht öffnen wollte. Als Mein Antivir endlich die Seite freigab, wollte ich keine neuen Schnitte bestellen weil ich schon so viele habe.


Das Top "Fauve" hatte es mir aber besonders angetan; bei genauerem Hinsehen dachte ich, das kriege ich auch allein hin! Also wird erstmal eine Zeichnung gemacht:

Einen Schnitt, an dem ich die Veränderungen vornehmen konnte, musste ich auch noch suchen.
Zuerst dachte ich an diesen Burda-Schnitt Nr.106 aus dem April-Heft von 2013:

Der war aber nicht ideal, weil ich die Falten an der linken Seite erst heraus konstruieren musste.
Perfekt war dann ein Schnitt, dessen Schulterpartie ich von einem vorhandenen einfachen, geraden Shirt abgenommen hatte (linke Zeichnung) und dem Unterteil meiner Bluse Sophie. Dahinein bastelte ich erstmal senkrechte Falten, indem ich die Schnittteile gerade auseinanderzog (mittlere Zeichnung) und 3 cm breite Streifen einfügte.

Jetzt wollte ich erstmal sehen, ob der Schnitt überhaupt passte und nähte ein Muster:


 Im Hinterkopf hatte ich, dass bei dem Original-Top die Falten nur ein kurzes Stück abgenäht sind, deshalb nähte ich sie hier auch nicht durch - und fand das dann recht ansprechend. Also nähte ich einen Prototyp:


Aber ich wollte ja eine genaue Kopie, deshalb arbeitete ich weiter am Schnitt:


 
Auf noch ein Probestück hatte ich keine Lust, also schnitt ich gleich im gewünschten Stoff zu, einem hellrosa Leinenmix, der fürchterlich franste. Beim Falten-legen war äußerste Konzentration angesagt um den gewünschten Effekt zu bekommen.

http://www.lamaisonvictor.com/de/products/054824/Top-Fauve-Schnittmuster-video

Das Original-Top Fauve scheint ein Wende-Top zu sein, auf den Fotos sieht man einmal die rosa und einmal die graue Seite außen, auch sind die Falten mal links, mal rechts. Dafür hätte ich das Vorderteil doppeln müssen, es wäre etwas schwerer geworden und undurchlässiger. Das wollte ich nicht und habe deshalb einen breiten Beleg hinter die aufspringenden Falten genäht:


Mit dem tragbaren Prototyp und der Fauve-Kopie bin ich sehr zufrieden. Das Musterstück hätte ich auch tragen können, wenn ich bei der Rückseite auf die Musterrichtung geachtet hätte (die Gazellen stehen auf dem Kopf).


 Welche Oberteile in der Challenge noch vorgestellt werden seht ihr hier bei Constance.

Fotos mit mir als Model: Spitzenfoto - David Jost

Dienstag, 30. Juni 2015

Juni-Top: Nicht für heiße Tage

Diesmal probierte ich wieder einen Indie-Schnitt aus, die Bluse "Sophie" von Schnittchen.


Dieser Schnitt ist recht einfach und ohne Abnäher geplant. Bei meiner Figur funktioniert das nicht so ohne Weiteres, deshalb machte ich vorab schon mal ein FBA (Full Bust Adjustment), um Falten an den Achseln vorzubeugen, aber es reichte noch nicht aus - die Falten sind trotzdem da. Meine üblichen Anpassungen (Mehrweite in Richtung Hüfte) klappten ganz gut, aber um die Schultern herum gefällt mir meine Bluse nicht so ganz.
Den Schnitt selbst mag ich sehr, bei der Ärmel-Anpassung z.B. gab es überhaupt keine Probleme. Dass der Schnitt nicht über meine Oberweite passt, liegt daran, das ich für den Schulterbereich eine zu kleine Größe gewählt habe und an meinem zu kleinen FBA.
Sehr gut gefällt mir der Hi-Lo-Saum, der genau zu meiner Größe passt. Wenn ich mich hinsetze, bleibt der Rücken bedeckt und vorne gibt es keine Quetschfalten. Außerdem arbeitete ich im Rücken noch einen Reißverschluss ein, um die Bluse besser an- und ausziehen zu können. Ursprünglich wollte ich eine Knopfleiste im Rücken haben, aber bei dem wilden-Punktemuster wäre das zuviel gewesen. Der Reißverschluss war auch nicht nötig, wie ich später feststellte.
Die Form der Ärmel ist gefällt mir gut, die Länge ist für mich auch OK.
Der Stoff ist ein Resteverkauf-Schnäppchen aus dem Internet und zu 100 % Polytierchen-Schur, deshalb für heiße Sommertage wie heute garnicht geeignet.

Alles in Allem bin ich mit der Bluse zufrieden, als tragbares Probestück ist sie ganz brauchbar. Den Schnitt werde ich sicher noch korrigieren und weitere Blusen daraus nähen.

Bei Constance seht ihr weitere Juni-Oberteile.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Das schnelle Mai-Top

Der Monat war so schnell vorbei, dass ich kaum Zeit fand, an mein fünftes Oberteil zu denken. In der letzten Woche suchte ich dann endlich einen Stoffrest heraus und einen bewährten Schnitt und los ging's:


Es ist ein einfaches Hemdchen nach dem Schnitt "Port Elizabeth" von der amerikanischen Burda-Seite. Das Top ist extrem kurz, deshalb trage ich es hier im Lagenlook.
Auf der Rückseite ist im Original keine Knopfleiste vorgesehen, aber ich wollte mal ausprobieren, ob ich eine ohne Anleitung hinbekomme. Ich brauche sie nicht, der Stoff (Baumwolle?) ist etwas elastisch, außerdem ist die Bluse so weit, dass ich sie gut über den Kopf ziehen kann. Am Halsausschnitt ist sie sogar zu weit geworden, da musste ich kräuseln.


Die Knöpfchen sind ziemlich alt, sie kommen aus dem geerbten Kurzwaren-Vorrat meiner längst verstorbenen Nachbarin. Außen sind sie rundlich-dreieckig, innen sind kugelförmige Aushöhlungen - ich kann's nicht besser beschreiben.

 

Das Untendrunter-Shirt ist schon länger fertig. Es ist ein Probeshirt aus dem Baukasten-Schnitt von Atelier Hardy. Er ist zwar sehr teuer, aber es lohnt die Anschaffung.


Auf dem Foto sieht man ganz gut mein Jersey-Dilemma: Mein Busen ist rechts größer als links und die Speckrollen drücken sich durch. Der Stoff ist ein recht fester Baumwoll-Romanit in Nato-oliv, der trotz der hässlichen Farbe gut zum Mai-Top passt.

Als ich dieses Shirt nähte hatte ich noch keine Overlock und probierte mit meiner Nähmaschine verschiedene Möglichkeiten aus:

Versäuberung mit Elastik-Stich, den wohl jede neuere Maschine hat (glaube ich ...) und mit einfachem Zickzack-Stich am Beleg. Die Belege sind im Schnitt vorgesehen, inzwischen kenne ich auch andere Möglichkeiten der Ausschnitt- Bearbeitung.



 
Die hintere Mittelnaht nähte ich mit schmalem Zickzack-Stich und klappte die Nahtzugabe knapp um und versäuberte mit großem Zickzackstich.

Solche Teile auf die Schnelle zu machen, liebe ich eigentlich nicht so sehr. Ich überlege auch noch, wie ich das karierte Shirt verlängern könnte, vielleicht unten noch etwas annähen, oder in der Mitte einfügen? Vom Original-Stoff ist nichts mehr da.


Hier ist die Version, die ich vor langer Zeit mal nähte - in verlängerter Form:

Viele haben schon ihre Mai-Oberteile bei Constance verlinkt, HIER könnt Ihr sie anschauen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Das April-Top ist noch nicht ganz fertig

Geht es Euch auch manchmal so, dass Ihr viel Arbeit habt und Euch nichts sehnlicher wünscht, als an Eure Nähmaschine zu kommen - dann sitz Ihr davor und habt auf einmal keine Lust mehr?
Mir ist es jedenfalls so ergangen. Trotzdem werkelte ich an meinem Oberteil weiter, habe aber dann alles falsch gemacht, was möglich war (Nähte von der falschen Seite genäht, Reißverschluss ungleichmäßig eingenäht , usw.). Das hat viel Zeit gekostet, jetzt bin ich in der Endrunde damit.
Hier ist es nun, mein fast fertiges

von Phillip-Lim inspiriertes April-Top


Mir gefielen einige Schößchen-Tops aus der 3.1 Phillip Lim - RTW - Show F/S 2015 so gut, dass ich unbedingt ein ähnliches Oberteil nähen wollte. Eine Jacquard-Stoff und passenden hellen Stoff fand ich beim Stofflager-Aufräumen wieder. Beide Stoffe sind schön weich, fransen aber fürchterlich, die Overlock musste ich auf die breiteste Stufe stellen. Glücklicher Weise habe ich mit 1,5cm Nahtzugabe zugeschnitten.



http://www.vogue.co.uk/fashion/spring-summer-2015/ready-to-wear/3-1-phillip-lim

Ein Schößchen-Top hatte ich schon mal genäht.

Der Schnitt wurde mir in einem Nähkurs angepasst, also sollte eigentlich nicht viel zu änder sein ...
eigentlich.
Die Wellen waren schnell im Schnittmuster eingezeichnet. Dann wurden die neuen Schnittteile aus den alten kopiert. Und geändert. Und kopiert. Und angepasst. Und ins Reine kopiert.

 Vorsichtshalber musste noch ein Probeteil her:
Huch - es hatte doch mal gepasst?!

Todesmutig wurde geändert, zugeschnitten und genäht!

               Wo ist jetzt das Armloch geblieben?                                 Doch zu weit!
Endlich hat's geklappt! Gut dass ich meine Berta zum Anpassen habe!

Hier ist ein Foto von der Rückseite, der Reißverschluss ist mittlerweile auch schon drin. die kurzen Ärmel sind vorbereitet und müssen nur noch eingesetzt werden. Als Letztes nähe ich noch den Halsausschnitt fertig und säume das Ganze.

Das nächste Oberteil wird einfacher, versprochen!

Tragefotos blogge ich sobald wie möglich, spätestens zusammen mit dem Mai-Top. Was die anderen Teilnehmerinnen geschafft haben seht Ihr HIER bei Constance.