Es ist ein einfaches Hemdchen nach dem Schnitt "Port Elizabeth" von der amerikanischen Burda-Seite. Das Top ist extrem kurz, deshalb trage ich es hier im Lagenlook.
Auf der Rückseite ist im Original keine Knopfleiste vorgesehen, aber ich wollte mal ausprobieren, ob ich eine ohne Anleitung hinbekomme. Ich brauche sie nicht, der Stoff (Baumwolle?) ist etwas elastisch, außerdem ist die Bluse so weit, dass ich sie gut über den Kopf ziehen kann. Am Halsausschnitt ist sie sogar zu weit geworden, da musste ich kräuseln.
Die Knöpfchen sind ziemlich alt, sie kommen aus dem geerbten Kurzwaren-Vorrat meiner längst verstorbenen Nachbarin. Außen sind sie rundlich-dreieckig, innen sind kugelförmige Aushöhlungen - ich kann's nicht besser beschreiben.
Auf dem Foto sieht man ganz gut mein Jersey-Dilemma: Mein Busen ist rechts größer als links und die Speckrollen drücken sich durch. Der Stoff ist ein recht fester Baumwoll-Romanit in Nato-oliv, der trotz der hässlichen Farbe gut zum Mai-Top passt.
Als ich dieses Shirt nähte hatte ich noch keine Overlock und probierte mit meiner Nähmaschine verschiedene Möglichkeiten aus:
Versäuberung mit Elastik-Stich, den wohl jede neuere Maschine hat (glaube ich ...) und mit einfachem Zickzack-Stich am Beleg. Die Belege sind im Schnitt vorgesehen, inzwischen kenne ich auch andere Möglichkeiten der Ausschnitt- Bearbeitung.
Die hintere Mittelnaht nähte ich mit schmalem Zickzack-Stich und klappte die Nahtzugabe knapp um und versäuberte mit großem Zickzackstich.
Solche Teile auf die Schnelle zu machen, liebe ich eigentlich nicht so sehr. Ich überlege auch noch, wie ich das karierte Shirt verlängern könnte, vielleicht unten noch etwas annähen, oder in der Mitte einfügen? Vom Original-Stoff ist nichts mehr da.
Hier ist die Version, die ich vor langer Zeit mal nähte - in verlängerter Form:
Viele haben schon ihre Mai-Oberteile bei Constance verlinkt, HIER könnt Ihr sie anschauen.









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